Grass
Grass ist in unserer Spielerunde ein Geheimtip unter den "fiesen
Kartenspielen". Es geht darum, Grass anzubauen, aber keine Angst,
man macht sich damit aber in diesem Spiel nicht strafbar.
Ziel ist es, durch den "Drogenanbau" einen Betrag von 250.000
Dollar zu erwirtschaften.
Zuallererst muss man seinen "Markt" eröffnen. Hierzu braucht man
eine Market Open-Karte. Sobald man dieses erste Hinderniss
überwunden hat, geht es darum, Drogen in Form von Geldbeträge zwischen 5.000 und
100.000 Dollar an seinem Markt "anzubauen". Dabei wird man von seinen
Mitspielern so gut es geht daran gehindert, indem die Märkte vorübergehend
blockiert werden (Heat On-Karte), Geldbeträge gestohlen
werden oder durch weitere negative Ereignisskarten. Es kann
z.B. auch passieren, dass man seinen mühsam aufgebauten Markt wieder
schliessen muss.
Genausoviel sollte einem daran liegen, die Mitspieler auf die
gleiche Weise zu behindern.
Man hat immer 6 Karten auf der Hand. Bevor man ausspielt zieht man
eine siebte, so dass die Handkarten nach der Runde wieder 6 betragen.
Es können Karten getauscht werden. Entweder eine Handkarte gegen eine
andere Handkarte oder eine ausliegende Karte gegen eine andere.
Es gibt eine ganze Reihe sehr gemeiner Karten, auf die einzugehen
jetzt den Rahmen dieser Besprechung sprengen würde. Eine Rund endet,
sobald jemand seinen Markt mit einer Market Close-Karte geschlossen
hat. Es werden dann alle Märkte abgerechnet und die erwirtschafteten
Beträge notiert. In der Regel geht Grass über mehrere Runden bis
250.000 Dollar erwirtschaftet wurden.
Für Freunde eines gemeinen Spieles ist Grass genau richtig.
Wer seine Probleme mit kleinen Gemeinheiten seiner Spieler hat,
sollte dagegen lieber die Finger von dem Spiel lassen.
Grass ist - nicht zuletzt wegen der Englischen Regel - schon etwas schwierig zu
lernen. Um sämtliche Feinheiten des Spieles auszunutzen, muss einem
die Bedeutung sämtlicher Karten geläufig sein. Aber wer sich durch die Anleitung "kämpft" wird an dem
Spiel sicherlich seine Freude haben.