Gambler ist ein einfaches Spiel für zwischendurch. Es hat
nach meinem Geschmack gerade die richtige Mischung aus Glück und
Taktik, macht Spass und ist spannend. Ursprünglich von einem
amerikanischen Verlag herausgegeben, ist es nun durch die Neuauflage
bei FX Schmid auch in Deutschland erhältlich.
30 Würfel und Spielchips
(=Punkte) werden unter den Mitspielern verteilt,
und eine von zehn beidseitig bedruckten Karten mit Würfelreihen
wird in die Mitte gelegt. Der erste Spieler, der an der
Reihe ist, würfelt
zuerst mit fünf Würfeln. Wenn mindestens ein Würfel zu einem
noch freien, passenden Würfelfeld auf der Karte paßt, muß
dieser Würfel auch dorthin gelegt werden. Und zwar immer von
links nach rechts. Passen mehrere Würfel, darf der Spieler auch
mehrere auf die Karte legen. Sofern er einen
Würfel platzieren konnte, darf der Spieler mit den übrigen
Würfeln noch einmal würfeln. Das geht so lange, bis er nicht
mehr legen kann oder aufhören will. Nun ist der nächste
an der Reihe. So geht es reihum bis alle Würfel-Reihen
besetzt sind.
Derjenige Spieler, der den letzten Würfel einer Reihe
legt, bekommt die (Plus- oder Minus-)Punkte dieser Reihe.
Man muß also genau aufpassen, zu welchem Zeitpunkt man
wie oft würfelt. Denn wenn nur ein Würfel des Wurfes paßt,
muß man genau diesen Würfel auch legen, und das möglicherweise
auf ein "negatives" Feld. Sobald die Würfel-Karte vollständig
besetzt ist, kommt die nächste an die Reihe bis die vorgegebene
Anzahl erreicht wurde. Danach ist die End-Abrechnung. Wer die
meisten Punkte hat, ist Sieger.